Mittwoch, 17. August 2011

3.Teil: Die GANZE Geschichte vom SPARTACUS International Gay Guide, von seinem Gründer John D. Stamford und wie Bruno Gmünder das Schnäppchen seines Lebens machte.

Die Geschichte des 'Spartacus Gay Guide' wurde bisher nicht geschrieben. Das hat Gründe, die hier beschrieben und dokumentiert werden. Dabei ist sie (sogar nur von 1970-1987) spannend, turbulent und so umfangreich, dass sie einen einzelnen Blog-Eintrag sprengen würde. Deshalb veröffentlicht brunoleaks die Geschichte und die Hintergründe in mehreren hintereinander folgenden Teilen. Da schon während der Recherchen immer wieder neue und sogar gegenteilige Fakten auftauchten, aber auch nachträglich ergänzende Kenntnisse und Erkenntnisse von Insidern eingingen und sicherlich noch eingehen werden (z.B. von Lesern), sei an dieser Stelle daran erinnert, dass Einträge in diesem Blog grundsätzlich auch ergänzt, selbstverständlich richtig gestellt, korrigiert oder gekürzt werden können. 
Das hier auftauchende Dauer-Thema ‘Pädophilie’ dient nur einem Zweck, nämlich zur Erläuterung der ‘Spartacus’-Fakten und -Hintergründe. Im übrigen erhebt auch dieser Blog-Beitrag weder Anspruch auf Allwissenheit, noch auf Vollständigkeit. Interessenten stellen wir gerne Artikel-Kopien in hoher Auflösung zur Verfügung, z.B. wenn Textabbildungen hier nur ungenügend lesbar sind.  

Fortsetzung vom  (anklicken) 2. Teil, 1970-1983

1984 und 85, als die Auseinandersetzungen um Stamford, 'Spartacus' und Werbung für Pädophilen-Tourismus bereits hohe Wellen schlugen, erschien im ‘Spartacus’ noch seitenweis Werbung für Lesestoff für Knabenliebhaber (plus Direkt-Bestellschein):


The Coltsfoot Press, ein Geschäftsbereich von ‘Spartacus’. Das "Logo" zeigt einen nackigen Knaben mit Pferdefüssen. Coltsfoot hat - übersetzt - eine Vielzahl von Bedeutungen. Die wohl Zutreffende ist: Coltsfoot is known as the "first sign of spring," or the "bloom of a new beginning“.  Blütezeit, Jugendfrische, aufblühen ... junges Gemüse, wie man bei uns sagt.

Kurzgeschichten für Knabenliebhaber. The Asbestos Diary by Casimir Dukahz = Tagebuch eines Päderasten (wird heute noch "nur gegen Altersangabe und Nachweis wissenschaftlichen Interesses" ausgeliefert).

Im Angebot: An Asian Minor, The Child Lovers, Children and Sex, Paedophilia, The Age Taboo ...

PaedoAlertNews, a magazine about boy-love ... In Panthologie Three ... you will meet ... a 12-year-old-surfer/run-away/thief, a rich 14-year-old in love with a gigolo, a pubertal camper abducted ...

1984 und 85 als in Sachen Stamford, ‘Spartacus’, Sextourismus und Kinderprostitution in Südostasien schon zum (mindestens) zweiten Mal die Wellen hoch schlugen, erschienen immer noch - speziell bei den von Knabenliebhabern frequentierten Reisezielen Sri Lanka, Philippinen, Thailand, Marokko usw. - Ländertexte, in denen es sich  ausschliesslich um „Boy-Sex“ drehte. Und noch erstaunlicher: Obwohl Bruno Gmünder über die Probleme des ‘Spartacus’ und John Stamfords selbstverständlich wusste, wurden diese pädolastigen Texte ebenso ungeniert wie unverändert in den erstmals vom Bruno Gmünder Verlag herausgegebenen 1987er ‘Spartacus’ übernommen. (Hierzu später ausführlich)


























































Von einer regelrechten Werbung für den Pädo-Tourismus kann in den Ländertexten des ‘Spartacus’ (soweit uns bekannt) sicherlich nicht gesprochen werden. Gleichwohl sind die Texte jener von Pädophilen bevorzugten Reiseziele entlarvend. Obwohl es sich doch um einen Gay Guide handelt, also einen Reiseführer für Schwule, ist in diesen Texten von nichts anderem die Rede als ...

* von Pädophilen, sprich Erwachsenen, die sich sexuell zu Minderjährigen hingezogen fühlen („die Erfüllung sexueller Vorlieben älterer Männer“)
* von „traumatischen Kreisläufen“ (für Pädo-Touristen = „arme Teufel“)
* und immer wieder geht es um Prostituierte, Strichjungen (als wenn sie das einzige Ziel schwuler Reisender sind) und Sexpreise, die man auf niedrigem Niveau zu halten rät
* um gleichermassen unterschwellige wie pauschale Angriffe gegen aktiv gewordene „Menschenrechtsorganisationen“
* um Angriffe gegen Homo-Publikationen (Stamford ein Unschuldsengel, alle anderen sind schuld)
* um Angriffe gegen Kritiker und Ermittler des Pädo-Tourismus, u.a. geradezu haarsträubend gegen das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk „Terre des Hommes“ (= „westliche Neu-Missionare“ ... „dazu veranstaltete Terre des Hommes ein riesiges Geschrei in den Lobbys der Vereinten Nationen“)
* um ungenierte Gleichsetzung von Gays (Schwulen) mit Pädophilen: „Die Lage der Gays, die die Philippinen bereisen, ist immer unangenehmer geworden, nachdem überall in Europa jener unredliche Film über Kinderprostitution in den Slums von Manila gezeigt worden ist“
* Stamford unterscheidet nach Knabenzuneigung suchenden Päderasten und „Bis jetzt ist diese Stadt noch nicht verdorben von den eher dümmlichen Homosexuellen

Fortsetzung vom (anklicken) 4. Teil 1984 bis 1986

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